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Doreen Kröbers PR und die LetMeTalk-App

original Thema anzeigen

08.05.14, 10:14:21

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Zitat:
Es gibt Momente, in denen kann Max nicht so gut sprechen. Es gab sie schon immer. "Er hat nie gesprochen wie andere Kinder. Erst mit vier Jahren hat er Sätze aus zwei oder drei Wörtern gebildet, wenn er etwas wollte", erzählt seine Mutter Doreen Kröber. Sie hat sich mit ihm anfangs "nur mit Händen und Füßen" verständigen können, ist zu Ärzten gegangen und hat alle möglichen Diagnosen erhalten. Was aber wirklich mit ihrem Sohn los ist, erfuhr sie erst, als der sieben oder acht Jahre alt war: Max ist Autist.

Heute ist Max 14, und immer noch gibt es Situationen, in denen er nicht so gut ausdrücken kann, was er will. Doch für diese Situationen gibt es mittlerweile eine App, dank seiner Mutter. Sie hat die Software zusammen mit freiwilligen Helfern entwickelt. Auf der Netzkonferenz re:publica erzählt das Team, wie es dazu kam, dass Max nun mit Hilfe seines Smartphones sprechen kann, wann immer er will.

[...]

Insgesamt ein Jahr hat das LetMeTalk-Team an der App gearbeitet, bis sie im Dezember in Googles Play Store veröffentlicht wurde. Normalerweise würde die Entwicklung einer solchen App zwischen 20.000 und 30.000 Euro kosten, überschlägt Rumstich im Kopf, aber in diesem Fall hätten ja alle kostenlos mitgeholfen. Und nun sei auch die App kostenlos. Bislang soll sie rund 5000 Mal heruntergeladen worden sein, eine Version für Apples iOS soll folgen.

Quelle
08.05.14, 20:50:46

Saoirse

DIE ZEIT online 07.05.2014:Autismus-App - Lass mich sprechen
08.05.14, 22:10:00

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Der zweite Beitrag wurde als eigenes Thema "DIE ZEIT: Autismus-App - Lass mich sprechen" im Unterforum "Autismus" eröffnet und nun mit dem etwas älteren Thread zum selben Thema vereint.
23.12.16, 15:16:35

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Zitat:
Max Kröber ist Autist. Lesen kann der 17-Jährige nur mit Mühe. Doch im Tischtennis hat er es in zwei Jahren zum Nationalspieler geschafft – und sich die Welt neu erschlossen.

[...]

18 Monate später tippt die Mutter auf die Finger ihrer rechten Hand. Sie zählt die Erfolge ihres Sohns auf. Deutscher Vizemeister in der Jugend im Behindertensport, Wettkampfklasse II, intellektuell beeinträchtige Spieler, Einzelsieger bei einem Jugendländerkampf in Rostock. Max Kröber spielte sieben Turniere im Behindertensport, viermal gewann er im Einzel, zweimal wurde er Zweiter im Einzel. Dazu kommen noch drei Turniere mit Nichtbehinderten. Eines gewann er: das diesjährige „Turnier der Tausende“. Bei Eastside spielt er mit dem Jugendteam in der Landesliga, bei den Herren in der vierten Mannschaft. Seit November ist Max Kröber Mitglied der Jugend-Nationalmannschaft der Behinderten. Sein Ziel sind die Paralympics 2020.

Warum gerade Tischtennis? „Ich weiß es nicht“, sagt Doreen Kröber.

Quelle
 
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