29.11.14, 13:35:50
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Eine Stichprobe aus zwei Jahren zeigt etwa: Drei Viertel aller experimentellen Hirnforschungsstudien, die nach Geschlechterunterschieden suchen, arbeiten mit weniger als sechzehn Probanden. Solche Ministudien sind in der Regel statistisch unbrauchbar. Klar: Wären die neurobiologischen Unterschiede tatsächlich groß genug, evolutionär verdrahtet gewissermaßen, wären die Unterschiede zwischen Mann und Frau auch in kleinen Studien sichtbar. Da sich aber keine belastbaren Statistiken ergaben, verlegten sich zwei Drittel der Autoren aufs fröhliche Spekulieren über Verhaltensunterschiede, die man aus den Datenabweichungen ableiten könnte - seien diese auch noch so klein.
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