24.01.07, 09:10:16
uppsdaneben
Ich als "NT" finde es oft schwierig bei solch einer "Textkommunikation" wie z.B. Chat, Forum oder eMail Feinheiten der sozialen Kommunikation rüberzubringen. Also wie hier im Beispiel freundlich zu antworten und klar zu machen das man den Hinweis gesehen hat, aber es eben nicht als Vorwurf sieht und gerne beim nächsten Mal darauf achtet.
Kein Autist hier hat ein inneres Problem in der Kommunikation gesehen, Bellarias Hilfestellung war nett gemeint :)
Die "Feinheiten der sozialen Kommunikation" im NT-Sinn sind für uns praktisch nicht existent; es ist für uns so eine Art "Papierflieger mit dem Schaufelbagger bauen". Von daher ist Vielen von uns die schriftliche Kommunikation sehr lieb; sie ähnelt unserer eigenen.
Jetzt solltest du das auch wieder nicht falsch verstehen. Wir haben Feinheiten, nur sind diese sprachlich völlig anders aufgebaut. Frage mich nicht, wie es läuft, doch hier unter Gleichen kann ich mit wenigen Worten richtig verstanden werden, was anderwärts nur zu Misshelligkeiten führen würde. Dass das menschliche Kommunikationsbedürfnis riesig ist, hat eine Entdeckung in Mittel- oder Südamerika ans Tageslicht gebracht. Dort wurden taubstumme Kindern zwecks erlernen der Gebärdensprache in ein Internat gebracht. Bevor jedoch die Lehrer ihnen die Sprache nahe bringen konnten, hatten sie eine eigene entwickelt, verbreitet und erlernt.
25.01.07, 21:36:11
Altpapier
Textkommunikation ist für mich in der Tat wesentlich einfacher. Ich denke das liegt daran, daß Schrift eindeutiger ist und Reize direkter Begegnung wegfallen, die sonst ablenken.