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Geschrieben von: Hans am: 15.07.09, 18:11:09
Das ist aber gerade dann schwierig, wenn man die Person
gerade wegen der Vermutung zum Spektrum gehörig zu sein ansprechen möchte.


Geschrieben von: quamquam am: 15.07.09, 19:06:53
Ja, wenn man jemanden darauf aufmerksam machen möchte, dass es sein könnte, dass man ins Spektrum gehören kann, müsste man sie vermutlich direkt ansprechen. Das sollte man allerdings von dem jeweiligen Menschen abhängig machen.


Geschrieben von: Coyote am: 16.07.09, 13:15:19
Zitat von azrael:
wie sind solche dinge zu verstehen, die angeben, dass sich ein kind bis zum zeitraum x "normal" entwickelte und dann "plötzlich" alle fähigkeiten verliert (= "vom autismus geraubt")? ist das etwas typisches, oder liegen dem andere ursachen zugrunde, die eine person autistisch erscheinen lassen, grundsätzlich vielleicht jedoch gar nicht autismus vorliegt?


Damals las ich einen Artikel in einer Zeitschrift, dass ein Kind sich bis zum Alter von drei Jahren wie alle gleichaltrigen entwickelte und plötzlich nicht mehr gesprochen hat, sich kaum bewegte und fast gar nicht mehr auf irgendetwas reagierte. Ähnlich eines Schocks. Es wurde aber ein (angeblich?)autischisches Kind beschreiben.

So bekam ich meine erste Vorstellung von Autismus.

Zitat:
Charakteristisch ist zunächst der Stillstand der Entwicklung und danach fortschreitender Abbau kognitiver und motorischer Funktionen.

Das Rett-Syndrom kann mit frühkindlichem Autismus verwechselt werden. Es betrifft fast ausschließlich Mädchen, welche in früher Kindheit bereits gelernte Fähigkeiten wieder verlieren und dann ein autistisches Verhalten zeigen können. Das Rett-Syndrom kann seit 1999 mit einem Gentest diagnostiziert werden.



Quelle


Geschrieben von: haggard am: 24.10.09, 15:06:05
autismus oder nicht scheint im erwachsenenalter nur noch anhand der sprachlichen kompetenz eingeschätzt zu werden mit qualitativer wechselbeziehung der gesprächspartner. wonach richtet sich dann das persönliche interesse in den schriftlichen beiträgen anderer menschen, die selbst angeben, autistisch zu sein? genügen auch dort häufige funde bezüglich beschreibungen von problemen mit sprachlich bezogenen kontakten? interessieren dann noch zustände aus der kindheit, die aus erwachsenenperspektive mehr wären als nur eventuell schöne erinnerungen? oftmals geben andere menschen an, dass sie sich gar nicht an ihre kindheit erinnern könnten (für mich persönlich nicht vorstellbar). für eine diagnose wären beschreibungen, die kindheit betreffend, jedoch auch wichtig. wird ein realistisches bild widergegeben, wenn in dokumentationen autistische menschen dargestellt werden, die über ein bestimmtes sprachliches niveau wechselseitiger natur verfügen, oder ist dieses in der tat ein hauptmerkmal für eine bestimmte autismusbezeichnung?

oder besitze ich persönlich mit dem wiedererkennen größere schwierigkeiten, weil häufiger "asperger" dargestellt werden und menschen diesbezüglich häufiger das internet nutzen als es unter umständen bei "kanner" der fall ist?

finden "asperger"- gemeinsamkeiten mit "kanner"-autisten und umgekehrt, oder sind das womöglich "qualitativ" - bezogen auf irgendein ein niveau, unterschiedliche "welten"?

kann der sprachbezug im erwachsenenalter für oder gegen autismus ausreichend sein, oder ist auch dann noch anderes von bedeutung, welches jedoch in der kommunikation zu/mit anderen menschen (kaum) von interesse ist, weil das eventuell nicht in den dialog gehört?


Geschrieben von: Larsen46 am: 21.04.14, 17:14:23
Den Kanner-Autismus hat der Diagnostiker bei mir verneint, sowie die Schizophrenie und noch anderes!

Fortsetzung folgt, muss gerade mal weg!