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Autor Nachricht
Kaleidoskop
(DIS, PTBS, fast blind, Emphatin, Synesthätin; - autistisch?)

Ach so, mir fällt gerade noch ein, dass wenn die Leute noch Unmengen Geld für ihre Wunder Mittelchen und Wundertherapien benötigen, dann würde ich so oder so skeptisch werden. Und wenn einem vorgeschrieben wird, dass man nur noch dieses eine Lebensmittel essen darf für einen Zeitraum X oder für immer, dann auf. Wenn man dann auch noch brav regelmäßig beten soll und das alleine die Heilung bewirken soll, dann würde ich die Beine in die Hand nehmen und davonlaufen, weil das ganz klar nach Sekte stinkt.

Und wenn ich eben eh schon mal vom Thema abgeschweift bin: ich selbst verlangen nicht. Es reicht mir schon, wenn ein Mensch sich etwas besser fühlt. Selbst wenn das Ganze nur ein Placebo Effekt ist. Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich niemals Geld dafür nehmen würde. Genauso wenig würde ich Geld dafür nehmen, wenn mich jemand um eine Massage bittet. Ich kann das ganz gut, nicht ausgebildet (bei Reiki aber schon) und ich helfe gerne. Und ich glaube daran, dass zu gegebenem Zeitpunkt ich vielleicht auch Hilfe bekommen und wenn nicht, ist es nicht schlimm.
08.10.17, 16:19:17
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Zombie-Vampir
(Nachtkreatur)

geändert von: Zombie-Vampir - 14.10.17, 16:31:02

Zitat:
Wenn man sagt, dass Autisten therapiert werden müssen/sollen, dann sagt man gleichzeitig, dass Autisten in ihrem Sein nicht gut genug sind, also verändert werden müssen. Das widerspricht der Forenrichtlinie, dass Autisten ein Teil gesunder menschlicher Vielfalt sind. Das ist ungefähr so, als ob man sagen würde, dass blauäugige Menschen getönte Linsen tragen müssten, um nicht mehr blaue Augen zu haben, damit sie vollwertige Mitglieder der Gesellschaft werden. Wenn man dann gleichzeitig schreibt, dass blaue Augen ein Teil gesunder Vielfalt sind, ändert das nichts daran, dass man blaue Augen eben doch ablehnt.

Also bitte, der Vergleich hinkt nicht nur, sondern ist völlig ab vom Schuss!
Gut, momentan steht es so leider noch in den Forenregeln.
Im Interesse aller Autistinnen und Autisten rege ich hiermit an, diesen Punkt zu überdenken und vielleicht zu ändern.

Denn wir Autisten benötigen unsere Therapien nun mal, um lebensfähig zu werden und in der Welt zurechtzukommen.
Diese Therapien zu verweigern bedeutet Fähigkeiten verkümmern zu lassen.
Damit möchte ich nicht sagen, dass jede Therapie geeignet ist. Was aber wohl nicht angehen kann, ist, Therapien, die bei Autismus helfen, generell abzulehnen. Das ist so nicht in Ordnung.

Lieben Gruß,
ZV

P.S.: Was du m. E. siehst, sind Autisten (m/w) als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft. Wie aber sollen sie/wir zu solchen werden, wenn nicht durch Therapien? Noch gelten (leider) Autisten als minderwertige Mitglieder der Gesellschaft. Gerade um dieses zu ändern, befürworte ich als Autist Therapien, die uns Autistinnen und Autisten helfen. Z. B. konnte ich durch die Psychotherapie das korrekte Kommunikationsverhalten erlernen, das ist doch beispielsweise schon mal eine gute Sache.
Weiterhin möchte ich anmerken, dass ich der Ansicht bin, dass mir die Therapien tatsächlich geholfen haben, von anderen als "normal" wahrgenommen zu werden. Ohne sie würde ich immer noch als verhaltens- oder wahrnehmungsgestört gelten.
Daher eine weitere Frage zu den Forenregeln und dem Zweck des Forums als Ganzes: Ist das tatsächlich ernst gemeint (schwer vorstellbar) oder doch eher eine Parodie?
P.P.S.: Ggf. kann dieser Beitrag auch in die Meta-Nische verschoben werden oder in den Thread zur Diskussion über die neuen Forenregeln, da er einen Änderungsvorschlag der Forenregeln enthält.

(Bearbeitungsgrund: BoardCode aktiviert)
14.10.17, 16:30:16
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