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Autor Nachricht
Einsam
(Standard)

Die Schwester meiner Mutter hat nur perfekte Kinder, die alle tolle Jobs haben und auch Partner und Kinder, und oft hab ich das Gefühl, meine Mutter ist neidisch auf die.
Manchmal sagt sie zu mir Sachen wie:
"Sie hatte eben Glück mit ihren Kindern."
Oder: "jetzt kann sie sich freuen, weil ihre Kinder ihr Enkelkinder geschenkt haben"
Oder: "Jetzt ist ja das Familienglück bei ihr(sie meint meine Tante) perfekt und sie kann sich freuen.

Wenn meine Mutter solche Dinge sagt, habe ich das Gefühl eine Enttäuschung für sie zu sein, sie liebt mich zwar das weiß ich, aber ich glaube, sie hätte lieber ein perfektes KInd gehabt, das JOb, Partner, Kinder hat, ein Kind mit einem Perfekten Leben auf das man als Mutter stolz sein kann.

Ich habe mich mit der Diagnose Asperger immer noch nicht abgefunden und bin seit ich es weiß in eine tiefe Depression gefallen, fühle mich noch minderwertiger als vorher. traurig

Ich frage mich oft, wie mein Leben wohl aussehen würde, wenn ich ohne das ASperger Syndrom geboren worden wäre.

Frage mich, ob ich dann auch so ein normales, perfekes Leben hätte wie meine Cousins und Cousinen, mit tollen Job, einem liebevollen Partner und Kindern.
Mein Leben wird nie normal sein, ich werde niemals meinen Platz im Leben finde, und wünsche mir mittlerweile oft, ich wäre nie geboren worden.

Ich bin 35 Jahre alt und war noch nie im ganzen Leben glücklich.....ich kenne nur unglücklichsein und traurigsein von frühester kIndheit an spürte ich dass ich anders war und nicht dazugehörte, fühlte mich imer wie ein Alien auf einem fremden Planeten.

Oft denke ich "ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, wofür noich leben"

Aber solange meine Eltern noch leben werde ich mir nichts antun, allerdings wenn sie nicht mehr da sind und nich niemanden mehr haben, in 20 oder 30 Jahren, dann werde ich es wohl tun.
20.11.15, 00:47:07
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Fundevogel
(Angehörigenbereich)

Es macht mich traurig, dass du ein perfekter Mensch bist und dass das von dir nicht gesehen wird. Es ist doch nicht so, dass eine bestimmte Form zu leben "das" Leben ist. Das Schauen auf anderer Leute Leben hält davon ab, auf dich selbst zu schauen.

Wie es in anderer Leute Leben zugeht, wissen wir nie. Da kann es sein, dass jemand Karriere macht und souverän aussieht und heimlich einen Flachmann bei sich führen muss, weil er seine eigene Fassade nicht aushält. Da werden Autos gefahren, die Status vermitteln, und heimlich kommen Besitzer nicht über die monatlichen Raten hinweg etc.

Du schreibst, dass du Geschichten schreiben kannst. Da gibt es einige Möglichkeiten, das selbstständig tun zu können, ohne sich anderen bis zur Unkenntlichkeit anzupassen.
Du kannst auch deiner Mutter sagen, dass dich das sehr kränkt, dass sie sagt sie liebt dich und dich gleichzeitig als minderwertiger denn andere betrachtet.
Du brauchst dich auch nicht umbringen, weil es nach dem Sterben deiner Eltern auch Lebensgemeinschaften unabhängiger Autisten gibt, mit denen du zusammen leben könntest. Im übrigen jetzt schon.

In einer Therapie könntest vielleicht lernen, dich selbst anzunehmen. Aber dafür braucht es keine Therapie, weil du es auch allein kannst, dich als ein prächtiges Wesen in einer seltsamen Welt wahr zu nehmen. Zieh' einfach die Brille aus, die andere an deinen Kopf genagelt haben.

Ich glaube, dass uns niemand bejahend begegnen kann, wenn wir uns selbst wegverleugnen.

Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. (Johannes 8.12).
Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. (Markus 4.21) (Lukas 8.16)
20.11.15, 01:57:40
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Cathryn
(Autistenbereich)

Mir ging es auch sehr lange zeit wie dir und ich merke auch jetzt noch manchmal, das ich so denke. Ich bin fast 39 und hab mich auch sehr oft mit andere leuten verglichen und immer schlechter angeschnitten und dachte ich bin voellich wertlos. Beim Vergleich mit anderen wirst du immer unterschiede feststellen. Ich denke nicht das es perfekte Menschen gibt. Niemand ist perfekt und die meisten haben Probleme auf einer taeglichen basis sie reden nur nicht darueber und zeigen es meist nicht, also scheint ihr leben perfect zu sein.

Ich wuerde dir raten - weil ich ein kleinen wenig aelter bin zz-zwinkern - schau nur dein eigenes leben an. Was du hast, was du willst und was du tun kannst um zu erreichen, was du willst. wenn du gluecklich mit deinem leben bist ist die meinung der anderen egal. Perfekt ist nie zu erreichen und du wuerdest auf ewig einem ziel hinterherrennen, das nicht zu erriechen ist und nie gluecklich werden.

Ich wollte auswandern, einen schoenen Job und eine gluecklich beziehung. es hat mich vielen Jahre gekostet und ich habe immer noch probleme im leben da es nicht perfect ist, aber ich habe die idee vom perfect leben aufgegeben, weil ich gluecklich sein will. ich hab viel machen muessen und auch viel geweint in den letzten jahren und war oft verzweifelt und hab mich einsam agefuehlt. Aber ich bin in England und habe einen schoenen Job und eine frau die mich liebt seit fast 9 jahren. es ist zu schaffen. habe mut und bleib bei dir was ziele und wuensche angeht. traeume sind wichtig und es nicht verwegen nach den sternen zu greifen zz-freuen
20.11.15, 08:49:58
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55555
(Fettnäpfchendetektor)

In deiner Familie scheinen strikte Vorstellungen zu herrschen. Diese Vorstellungen sind so fern des wahren Lebens, daß du dich wegen ihnen mit Suizidgedanken beschäftigst. Vielleicht hilft es, wenn das mal aus großer Distanz betrachtet wird: Deine Familie vertritt möglicherweise Gedankengut, das dem einer Psychosekte gleicht. Oder bei dir kam es zumindest in vergleichbarer Weise an. Wer Wohlstand mit Lebensqualität gleichsetzt und deswegen sein Umfeld mit Psychodruck zu Wohlstand mobben will, der hat vieles noch nicht verstanden.

Davon ausgehen könnte es für dich vielleicht hilfreich sein, dir darüber Gedanken zu machen, was du für dich selbst bezüglich deines Lebens wichtig findest. Freundschaften scheinen eines deiner Wünsche zu sein. Wie schon erwähnt ist es als Angehöriger einer Minderheit hierbei mitunter sinnvoll an den richtigen Stellen zu suchen. Das hat etwas mit Wahrscheinlichkeitsrechnung zu tun. Dir ähnliche Menschen, Autisten, dürften häufiger die Grundlagen mitbringen eine Freundschaft mit dir zu pflegen. Autisten verstehen sich untereinander auch besser, wenn sich auch nicht jeder Autist mit jedem anderen versteht. Die Differenz zwischen 0,1% und 10% ist durchaus erheblich.

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
20.11.15, 13:01:26
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Antares
(White Unicorn)

Mir scheint essentiell die Abhängigkeit von den Eltern sowie die Depression, welche an Dir nagen. Ich selbst bin auch Autistin 33 Jahre, habe einen Familie, zwei Kinder, hatte einen guten Job vor den Kids, heute habe ich Haus, was man angeblich alles so braucht, um glücklich zu sein.

Aber weißt Du was? Ich war es vor dem allen auch schon. Das liegt an der Depression, dass Du Dich so schlecht fühlst. Und weil Du Dich selbst nicht magst. Aber das eine hängt ja mit dem anderen zusammen. Und dann ist nicht zu vergessen, dass Du Dich voll und ganz von Eltern abhängig machst, die Dich gar nicht wertschätzen.

Hast Du schon einmal überlegt wegen Deiner Depression was zu machen? Mal auf Kur gehen ggf? Wenn man arbeitet, geht das glaub ich über die Krankenkasse, über die Begründung zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit... oder so. Psychosomatik wäre das, ein Psychiater könnte da mit Dir einen Antrag stellen, oder der Hausarzt und ein Psychologe.

Autist sein bedeutet keines Wegs depressiv sein. Du würdest Dich mit Depressionen egal wie ablehnen. Und wenn Du dann eine Familie hättest, und Geld und ein Haus und und... sie wäre immer noch da, die Depression und wenn Dir jeder sagt Du bist so schön und hast es so toll... es bringt nichts.
21.11.15, 12:36:18
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Einsam
(Standard)

@All danke für eure netten, mutmachenden Antworten.

@Antares

Abhängig von meinen Eltern bin ich nicht, ich habe seit ein paar Jahren eine eigene Wohnung
Aber eben keine Job, weil mich niemand einstellen möchte, schon beim vorstellungsgespräch falle ich immer durch, weil die mich "irgendwie komisch" finden.
Darf ich dich mal was fragen?
Wie schafft man es als Aspie einen Partner zu bekommen? Oder hat dein Partner auch das Asperger Syndrom?
Mich lehnen alle Menschen ab, solange ich zurückdenken kann, weil ich "irgendwie anders und irgendwie komisch" bin.
Menschen finden mich grundsätzlich unsympathisch und lehnen mich ab, Männer mobben mich entweder massiv oder ignorieren mich.
Wie ist das bei dir, wie hast du Job, Partner und all das bekommen? Gibt es da irgendein Geheimrezept?

@555555

Meine familie ist keineswegs wie eine Psychosekte und ich bin mir auch sicher, dass meine Eltern mich lieben.
Leider hält meine Tante auch meiner Mutter immer wieder vor, dass sie als Mutter versagt hat und meine Mutter sagt dann eben, sicherlich neidisch, dass die mit ihren Kindern eben Glück gehabt hat.
Dass sie mir damit sehr wehtut, ist ihr wohl nicht mal wirklich bewusst in dem Moment wenn sie das sagt, aber ich fühle mich dann schon sehr verletzt.
Und denke mir dann "ich bin also das Pech"
Ich hoffe, hier im Forum vielleicht ein paar Autisten/innen aus meiner Gegend kennenzulernen, vielleicht ist ja zufällig jemand hier, der aus der gleichen Gegend kommt wie ich.
Und ich gehöre leider nicht zud en autisten, die ein besonderes Talent haben, es gibt nichhts das ich besonders gut kann...manche Autisten haben ja ein besonderes Talent, bei mir fehlt das leider, und weil es nichts gibt was ich als meine Stärken bezeichnen könnte, ist es eben auch mit dem Selbstbewusstsein bei mir nicht so weit her.

@Cathryn

Wow, wie hast du das als Autistin denn geschafft, auszuwandern? Respekt, das würde ich mir niemals zutrauen.
Ich mag Deutschland so wie es heute nicht ist und würde gerne nach Tschechien auswandern, aber wegen meines Autismus werde ich das wohl niemals können, weil ich wegen des Autismus gar keinen Job finden würde.
Darf ich dich fragen, wie du zu Job und Partnerin im Ausland gekommen bist?
Für mich sind das Ziele, die mir so weit weg wie der MOnd erscheinen.
Mein Traum wär ees, irgendwann als freie Autorin zu arbeiten, weil ich sehr gerne schreibe, und in Prag zu leben, und vielleicht auch eine Beziehung zu haben, aber ich glaube, dass das alles nur Träume bleiben werden.


@Fundevogel

Andere Mensch reagieren auf mich mit Ablehnung solange ich zurückdenken kann, deswegen kann ich mich einfach nicht lieben, es fällt mir sehr schwer.
Ich hoffe dass die Therapie mir helfen kann, selbstbewusster zu werden.
Und danke für deine lieben Worte, ich mus swohl wirklich noch lernen anders zu denken und mich selbst nicht als so minderwertig zu betrachten.
Das Schreiben ist für mich sehr wichtig, ich schreibe ganze Romane, es tut mir einfach gut, in andere Welten einzutauchen und in den Geschichten Dinge zu erleben, die mir in Wirklichkeit nicht möglich sind.
Mein Traum wäre es irgendwann vom Schreiben leben zu können, weil es wirklkich etwas ist das mir große FReude macht
Und ich wohne ja nicht mehr bei meinen Eltern habe eine eigene Wohnung.
Die Wohngruppen für Autisten gefallen mir nicht so gut, weil man dort bevormundet wird von Betreuern, das würde mich doch nerven, da ich ja lieber selbst entscheiden möchte was ich tue und was nicht.
Wohnen mit anderen Autisten könnte ich mir nur vorstellen, wenn es kein betreutes Wohnen wäre.
Ich habe die Diagonse erst letztes Jahr bekommen und es fällt mir leider immer noch schwer, mich damit abzufinden, dass ich niemals normal sein werde.
Vorher dachte ich ich hätte nur eine Sozialphobie und wäre normal nach einer Therapie, jetzt weiß ich, dass ich nie normal sein werde.
Ich frage mich oft, warum gerade ich....warum musste es gerade mich treffen.
Darf ich fragen, wie alt du warst, als du die Diagnose bekommen hast? und wie lange es dauerte, bis du dich damit abgefunden hast?
23.11.15, 18:27:40
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Bicycle
(Autistenbereich)

Wenn Menschen gleiche oder ähnliche Eigenschaften oder Empfindungen haben, werden sie in Gruppen eingeteilt. Das macht wahrscheinlich jeder unbewusst oder aber auch bewusst völlig von selbst.
Und du gehörst zur Gruppe die man unter "Autisten" zusammenfasst.
Mehr ist das nicht. Du bist also nicht krank und musst dich auch nicht mit irgendeiner Diagnose abfinden.

Wenn du hier im Forum dich etwas durchliest oder auch auf anderen Seiten, dann wirst du merken, dass es vielen Autisten so ähnlich ging wie dir. Sie merkten nur immer dass sie "anders" sind, wussten aber nicht woran das liegt. Irgendwann kommt dann die Diagnose und für manche geht dabei "eine Welt unter" und für manche geht dabei "eine Welt auf". Das kommt darauf an ob man es als Hindernis empfindet so zu sein wie man ist, weil man womöglich so immer erzogen wurde oder ob man dadurch lernt sich selbst zu akzeptieren. Natürlich gibt es noch andere Reaktionen auf so eine Diagnose, aber einfach nur mal um zwei Seiten zu erwähnen.

Wenn man als Blinder Berufspilot werden will, halte ich das mit der momentanen Technik für unrealistisch. Aber deine Träume finde ich persönlich absolut realistisch.
Gib dir Zeit dich selbst zu akzeptieren so wie du bist und leb einfach das aus, was du machen willst.
23.11.15, 20:38:30
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Antares
(White Unicorn)

Ein Rezept kann ich Dir da nicht sagen, nein. Das hat sich bei mir so ergeben.
23.11.15, 21:56:56
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Fundevogel
(Angehörigenbereich)

@Einsam:
Ich komme aus einer recht bunten Familie, in der "Anderssein" eher als selbstverständlich genommen wurde. Recht früh merkte ich, dass ich in meinem kleinen Dorf niemanden hatte, mit dem ich mich hätte austauschen können (wen fasziniert schon der Hexameter in der Illias als Musik;)). Bücher wurden über weite Strecken meine besten Freunde und über Interessensthemen fand ich Gleichgesinnte.
Weil gleiche Gesinnung zwar Sicherheit schafft aber kaum Entwicklung, habe ich mich immer wieder neuen Situationen ausgesetzt, um dazu zu lernen und in und trotz dieser Bewegung Sicherheit zu erlangen.

Es wäre mir im Traum nicht eingefallen, mich diagnostizieren zu lassen, weil ich aus den Büchern schon gelernt hatte, dass diejenigen, die mich bewerten würden, selbst in Mustern lebten und mir dann lediglich ihre Muster übergestülpt hätten. Das Ergebnis wäre nicht ich gewesen sondern ein durch andere angeschautes subjektiv ermitteltes Ich, welches wenig mit mir zu tun hätte.

Aus UnterHaltungen lernte ich, dass Annäherungen herzustellen sind, aber meistens nicht mehr, nicht einmal mit Partnern. Und ich lernte auch, dass Menschen für Annäherungen ausgebildet werden können, aber dennoch keine echten herstellen können. Es kann aber geschehen, dass jemand völlig Unscheinbares und Ungelerntes auf einem hohen geistig/liebendem Niveau kommuniziert...und manchmal bekommt man ein solches Wesen einfach so ins Leben geschickt. Das lässt sich nicht planen.

Was mir über alle Verletzungen hinweg geholfen hat ist, dass ich eine innere Kraft hatte, Verletzungen nicht über mich gewinnen zu lassen, was nicht immer einfach ist. Die Kraft kann daher kommen, dass ich mein Leben als Gottes Geschenk an mich verstehe und einfach lieben will und Häßliches "ausräume".


Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. (Johannes 8.12).
Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. (Markus 4.21) (Lukas 8.16)
24.11.15, 02:50:11
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Alan
(Standard)

Vieles von dem was du schreibst, kommt mir sehr vertraut vor und ich möchte da auch gar nicht weiter ins Detail gehen. Ich denke mittlerweile, es ist in diesem Land mit seiner materialistisch geprägten Gesellschaft nichts ungewöhnliches, wenn Eltern ein Kind aufgeben. Im Grunde ist es gesellschaftlich legitimiert. Persönlicher Besitz und Statussymbole stehen über dem, was eigentlich wichtig ist: Zusammenhalt in der Familie. Von daher haben deine Angehörigen weitaus mehr falsch gemacht, als du. Eigentlich hast du gar nichts falsch gemacht.

Was immer du in Zukunft machst, vergiss nie, dein Leben gehört dir, nicht deinen Eltern. Dementsprechend möchte ich dir nahelegen deine Interessen im Blick zu halten und nicht an erste Stelle zu setzen, was vielleicht gut für andere ist.
16.12.15, 19:14:32
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