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Autor Nachricht
Kaleidoskop
(Standard)

Ich weiß nicht, ob der Beitrag hier richtig ist, deshalb tut es mir leid, wenn er verschoben werden muss.

Grundsätzlich bin ich gern allein, weiß mich zu strukturieren und zu beschäftigen.

Es ist für mich vollkommen in Ordnung, wenn mein Mann und ich im selben Raum, jeder an seinem Gerät (Laptop er und iPad ich) und tun, was auch immer wir tun. Mir macht das Schweigen nichts aus. Und wenn wir möchten, können wir uns ja jederzeit unterhalten.

In den letzten Monaten habe ich mich extrem von der Außenwelt zurück gezogen, Kontakt zu Freunden bestand nur kurz und schriftlich, wenn es denn sein musste. Das einzige, was ich tat, war jeden Tag arbeiten zu gehen, was mich erschöpfte.

Jetzt habe ich noch bis morgen Urlaub und merke, dass ich gern einen Außemstehenden Menschen für 1 bis 2 Stunden sehen oder wenigstens sprechen möchte. Soziale Kontakte werden leider sehr schnell anstrengend, weil man ja reden und zuhören muss.

Ich hatte dieses Gefühl seit meiner Kindheit nicht mehr, weil heutezutage immer irgendwas von mir wollte und mich mitunter mit uninteressanten Dingen zublubberte.

Mal abgesehen von diesem lange nicht mehr vorhanden gewesenen „realem“ Gefühl der Einsamkeit fühle ich mich zu fast 100 % von der Außenwelt durch eine Glaswand bzw. dem Gefühl der Unwirklichkeit fremd. Ich fühle mich wie ein „Geist“ ohne Heimat, ein Alien auf einem fremden Planeten.
Dabei ist es egal, ob es die Welt der NA, der Traunatisierten, der Multis (Dissoziative Identitäten/gespaltene Persönlichkeiten, nicht zu verwechseln mit Schizophrenie!), der Blinden (wobei ich da auch nicht ganz rein will aus verschiedensten Gründen), die Welt derer, die Hölle & organisierte Gewalt überlebten oder die sweltering der Autisten.

Es gibt so viele Arten der Einsamkeit. Mich würde interessieren, ob ihr eine davon kennt/kanntet und was ist dagegen tut/tatet? Ich glaube, dass jeder Mensch mehr oder weniger Kontakt zu anderen braucht...
04.12.17, 17:28:46
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