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Autor Nachricht
uppsdaneben
(Autistenbereich)

Zitat von martina:
nun kurz zu meiner Fachbereichsarbeit, und den Punkten, die ich noch verwirklichen muss, und wo ihr mir vl helfen könntet:


War das als konkrete Frage/Aufforderung gedacht? Das hatte ich nicht so verstanden.
18.12.07, 13:29:01
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martina
(Standard)

gut, vl ist der einleitende satz den du verlinkt hast nicht als frage formuilert, aber es sind im text - wenn man ihn gelesen hat - genug fragezeichen enthalten, sodass man drauf schließen kann, dass auch der 1. satz als frage gemeint ist!..
18.12.07, 15:14:08
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Samantha
(Angehörigenbereich)

geändert von: Samantha - 19.12.07, 02:01:44

wenn "man" ihn gelesen hat....
nein, wenn DU oder andere NT's ihn gelesen haben!

verabschiede dich von der dir bekannten vorstellung von wahrnehmung.
fang ganz von vorn an, als hättest du noch nie das konzept zwischenmenschlicher kommunikation verstanden.

hier kannst du das dir bekannte nämlich nicht anwenden.

lies da: http://autismus.ra.unen.de/topic.php?id=1015&highlight=&page=1& , denke nach und formuliere neu.

(leider weiß ich nicht, wie man einen link hier richtig einbaut. falls verkehrt, bitte ich einen admin, das zu korrigieren, danke)
19.12.07, 02:00:18
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uppsdaneben
(Autistenbereich)

Zitat von martina:
aber es sind im text - wenn man ihn gelesen hat - genug fragezeichen enthalten, sodass man drauf schließen kann, dass auch der 1. satz als frage gemeint ist!..


Im Text sind genug formale Fehler, um Zeichensetzung zu ignorieren.

Kommen wir mal zum Inhalt.

Du möchtest eine Übersicht über die Verbreitung von Autismus. Diese kann es nicht geben, weil wesentliche Voraussetzungen fehlen.

1. Es fehlt eine klare Definition von Autismus. Somit liegt es bei den Kenntnissen, Fähigkeiten und Meinungen des Psychiaters, ob Autismus vorliegt.

2. Für die Übersicht benötigst du eine systematische oder repräsentative Erfassung. Neben 1. fehlt dazu auch das Bewusstsein bei den Verantwortlichen, folglich Geld, folglich die Erfassung.
19.12.07, 10:51:32
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martina
(Standard)

Hallo!

Danke für die Antworten..ich weiß, es war ein wenig viel das ganze!

es gäbe da trotzdem noch ein paar fragen die ich hätte bzw. themengebiete zu denen mich eine stellungnahme von euch interessieren würde:

- ich habe viel darüber erfahren, wie sich der Begriff Autismus entwickelt hat (1911 war er ja beispielsweise ein Unterbegriff für die Schizophrenie) ..es hat sich sehr viel verändert. Wissenschaftler versuchten - nachdem klar war, dass Autismus für sich alleine steht - den Begriff zu unterteilen (somatogener Autismus, psychogener Autismus, Asperger-Syndrom, frühkindl. Autismus)
praktiker sehen das als einen kontraproduktiven Prozess an, weil es in der Diagnostik zu Verwirrung geführt hat.
Heute wird der Begriff Autismus oft in falschem Zusammenhang verwendet bzw. mit klischeehaften Hintergedanken
...was haltet ihr davon? ist es euch wichtig, dass der Begriff richtig verwendet wird? soll der Begriff Autismus in einem eher kontextuellen Zusammenhang gebraucht werden? was wäre wünschenswert, dass die Gesellschaft denkt, wenn das Wort Autismus fällt? - es dürfte ja nicht so uninteressant für die Leute sein, da Autismus im jahr 2006 am 8. Platz der meist gesuchten Wörter in google news ist!


- was ist ein syndromaler Autismus?

- was ist alles über den somatogenen Autismus bekannt?

- was ist der Unterschied zw. prodigious Savants und schlichtweg Savants?

- ich habe beobachtet, dass es im forum schon des öfteren die Diskussion gab, wieso meistens die Rede von Kindern oder Jugendlichen mit Autismus ist.
Ich hab ja mittlerweile schon viel über Autismus gelesen. In der Fachliteratur ist meist von Kindern die Rede..wieso? Manchmal schreiben sie auch "Patienten", "Betroffene" und so..aber das scheint mir einfach nicht passend.
Durch meine Arbeit zieht sich jetzt die Beschreibung vom "Kind mit Autismus [Laut Forenregeln diskriminierender Begriff]" (wegen Fachliteratur eben)...ich bin am überlegen, in die Einleitung meiner Fachbereichsarbeit ein paar klärende Worte zu schreiben.
nur was?wie formuliere ich das?wieso spricht man sooft von Kindern?was ist mit den erwachsenen Autisten?


..ich weiß, es ist wieder etwas viel, aber es gibt ja noch so viel zu wissen freuen
ich hoffe ihr könnt mir wieder mal (danke zwinkern ) behilflich sein!
13.01.08, 17:06:44
Link
drvaust
(Autistenbereich)

Zitat von martina:
wieso spricht man sooft von Kindern?was ist mit den erwachsenen Autisten?
Ich vermute, das liegt daran, daß Kinder noch als bearbeitbar gelten.
Kinder kann man noch erziehen, entwickeln, beeinflussen, prägen, dressieren usw.. traurig Aus Kindern kann man noch etwas machen. Die Eltern kann man unter Druck setzen, 'wenn sie nicht zustimmen, sind sie schlechte Eltern'. Außerdem gibt es für die 'Behandlung' von Kindern mehr Geld.
Erwachsene haben eine eigene Meinung, wollen mitbestimmen, haben eigene Vorstellungen und Ziele. Mit Erwachsenen kann man nicht alles machen.
13.01.08, 23:37:54
Link
uppsdaneben
(Autistenbereich)

Zitat von martina:
Heute wird der Begriff Autismus oft in falschem Zusammenhang verwendet bzw. mit klischeehaften Hintergedanken
...was haltet ihr davon?


Nicht viel, ist bei neu in der Öffentlichkeit verbreiteten Begriffen normal.

Zitat:
ist es euch wichtig, dass der Begriff richtig verwendet wird?


Ja.

Zitat:
soll der Begriff Autismus in einem eher kontextuellen Zusammenhang gebraucht werden?


Er soll richtig gebraucht werden, ganz besonders nicht abwertend. Wo das stattfindet, ist mir egal.

Zitat:
was wäre wünschenswert, dass die Gesellschaft denkt, wenn das Wort Autismus fällt?


An Verständnisschwierigkeiten - gleichberechtigt in beide Richtungen.

Zitat:
- ich habe beobachtet, dass es im forum schon des öfteren die Diskussion gab, wieso meistens die Rede von Kindern oder Jugendlichen mit Autismus ist.
Ich hab ja mittlerweile schon viel über Autismus gelesen. In der Fachliteratur ist meist von Kindern die Rede..wieso?


Autismus ist bei Kindern viel leichter zu entdecken und zu diagnostizieren. Als Erwachsener kann man durch erlernte Verhaltensweisen viel verstecken.

Zitat:
nur was?wie formuliere ich das?wieso spricht man sooft von Kindern?was ist mit den erwachsenen Autisten?


Es gibt zu wenige Wissenschaftler, um umfassende Forschungen zu betreiben.
15.01.08, 21:08:43
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bianka018
(stillgelegt)

geändert von: bianka018 - 16.01.08, 09:12:35

von Drvaust:
Die Eltern kann man unter Druck setzen, 'wenn sie nicht zustimmen, sind sie schlechte Eltern'. Außerdem gibt es für die 'Behandlung' von Kindern mehr Geld.

Da kann ich ein Lied von singen!!! Als Mutter muß man regelrecht aufpassen dass man dabei nicht entmündigt wird. Aber genau das macht mich stark. Wir lassen uns schon lange nichts mehr gefallen. Therapien nehme ich nur an, wenn diese mir auch Sinnvoll erscheint. Und da gibt es bei atypischen Autismus nicht so viel. Wichtig ist dass erstmal die Voraussetzungen zur FREIEN ENTWICKLUNG geschaffen werden.
-Bianka-

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16.01.08, 09:11:49
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