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Geschrieben von: bianka018 am: 03.02.08, 12:29:47
Zitat von cony:
.hätten sie ihn sich selbst überlassen und weiter die haare ausreißen lassen sollen?weil es seiner persöhnlichkeit entspricht?


Der Grund für dieses "Haareausreißen" war nicht dass er keine Delphintherapie hatte! Ganz bestimmt nicht. Nach den Ursachen von bestimmten Verhaltensweisen zu forschen ist billiger und nicht so umständlich wie z.B. so eine Delphientherapie.


Geschrieben von: bianka018 am: 03.02.08, 13:10:47
...muß hinzufügen, dass ich die Frau trotzdem für eine sehr liebe Mutti halte...


Geschrieben von: cony am: 03.02.08, 13:12:14
nein,aber der grund für die therapie war sein selbstzestörerisches verhalten.ich gebe euch recht das diese therapie für den jungen nicht die beste war.aber wie schon geschrieben hat sie anderen geholfen.wie hier schon jemand geschrieben hat(ich weiß nicht mehr wer)machen eltern auch fehler.aber die delfintherapie als solche abzulehnen finde ich nicht gut.pferde werden auch in gefangenschaft gehalten.es gibt in gefangenschaft nun mal keine wirklich artgerechte haltung.


Geschrieben von: bianka018 am: 03.02.08, 13:24:37
Zitat von 55555:
Hier ein Artikel zur Delfintherapie.


Den Beitrag von Jim Sinclair zu lesen, wäre sicher mal für Leute interessant, die ständig an den autistischen Menschen herumtherapieren. Interessant auch für die Leute die das "Herumtherapieren" zulassen.


Geschrieben von: 55555 am: 03.02.08, 13:31:27
Pferde sind schon lange domestiziert.


Geschrieben von: cony am: 03.02.08, 14:23:42
deswegen ist ihre haltung aber nicht artgerecht.tiere leben nun mal normalereise in freiheit.also weil pferde schon lange in gefangenschaft gehalten werden ist das nicht so schlimm wie bei anderen tieren?menschen wurden auch jahrhunderte lang versklavt und somit in gefangenschaft gehalten.deswegen war das aber nicht normal.nur das die bedingungen wesentlich schlimmer waren.


Geschrieben von: 55555 am: 03.02.08, 14:35:51
Zwischen Haustieren und mehr wilden Tieren würde ich schon unterscheiden, wenn es auch richtig ist, daß Haustiere nicht artgerecht gehalten werden können. Haustiere sind über viele Jahrhunderte angepasst an die Nutzhaltung.


Geschrieben von: cony am: 03.02.08, 16:43:55
in dem punkt geb ich dir recht.


Geschrieben von: L4A am: 04.02.08, 11:56:41
Vielleicht gibt es da Übereinstimmungen von Delfin zu autistischem Kind, die sich sofort miteinander "verwandt" fühlen. Und dann wäre es wirklich schlimm diese Beiden auseinander zu reißen.
Doch ja, es gibt Übereinstimmungen. Beide leben in einer Umwelt die sie nicht versteht und denen sie sich nicht verständlich machen können. Und beide sind gewillt es trotzdem zu versuchen, und beide sind nicht glücklich so leben zu müssen, tun es aber trotzdem. Aus Gutmütigkeit?


Geschrieben von: KleinAdlerauge am: 04.02.08, 12:32:31
hunde können auch gute therapeuten sein, weil sie den menschen so annehmen, wie er ist.
und warum "in die ferne schweifen, wenn das gute liegt so nah".




Geschrieben von: L4A am: 04.02.08, 15:23:13
Hunde tun das sicher jeden Tag und ohne ein "Wort" drüber zu verlieren. Ich finde es interessant das auf gutmütig, Hund kommt. Und ja, du hast natürlich recht! Vor allem muss sich ein Kind nicht so schnell von ihnen trennen, sie bleiben eben und sind oft die besseren Menschen.