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Autor Nachricht
tabby
(stillgelegt)

geändert von: tabby - 05.10.08, 17:03:26

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[Auf eigenen Wunsch deaktiviert und anonymisiert, mfg [55555]]
04.10.08, 23:45:59
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dobbeld
(Angehörigenbereich)

Hallo Frozen,

Interessant was ich hier lese.

Es die Gesellschaft die mit den von Dir angesprochenen Thema nicht umgehen möchte. Die Leistungsgesellschaft weigert sich die Vergänglichkeit und den Tod zu thematisieren. Deswegen scheiben wir alte Menschen in diese Heime ab.

Habe eines vor der Haustüre und gehe ab und zu zu einen Gottesdienst. Danach bringe ich eine/n der Herrschaften auf ihre/seine Etage. Häufig sind diese bedauernswerten Menschen dement oder an Alzheimer (wie mein Opa) erkrankt. Ich bekomme als aussenstehender dann einen klitze kleinen Einblick in so ein Heim. Ich möchte da nicht landen, wenn ich den Abend meines Lebens geniesen möchte.

Vor 3 Jahren verstarb Papst Johannes Paul II. nach langer und schwerer Kankheit. Diese Bilder gingen um die Welt und alle staunten wie dieser schwer Kranke alte Mann sein Los Trug und freudig dem Tot entgegentrat.
Einer seiner letzten Sätze war: "Ich bin glücklich, seid ihr es auch?"

Jeder Tod ist bestandteil des Lebens, wir wollen ihn nur nicht wahrhaben.
Viele Religionen sehen den Tod nur als Übergang in ein neues (meist besseres) Leben.

Gruß dobbeld

Autistin kennengelernt und in sie verliebt!
05.10.08, 00:03:37
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Löwenmama
(Autistenbereich)

Hallo Frozen!
Es ist wohl tatsächlich Egoismus oder auch Desinteresse,dass die Leute das Leid der anderen nicht sehen oder auch nicht sehen wollen. Zum anderen denke ich,dass viele in der heutigen Zeit auch die Verbindung zu sich selbst und zu ihrer Gefühlswelt verloren haben...dass die Sinne nicht mehr sensibel genug sind...ich gelte oft auch als arogant und abweisend,wie es in mir aussieht weiss kaum ein Mensch...bei dir wird es wohl so ähnlich sein...
Was du über Selbstmörder sagst, ist auch recht interessant: Es wird nach dem Freitod nur noch gesehn,welches Leid den Verbliebenen angetan wurde...welches Leid aber einen Menschen dazu treibt sich selbst das Leben zu nehmen,bleibt völlig ausser acht. Ist der Hass dann nicht einfach ein Selbstschutz der Menschen,weil sie nicht helfen konnten oder wollten??Um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen!!

Die Hoffnung ist der Regenbogen
über den herabstürzenden Bach
des Lebens.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
05.10.08, 12:58:25
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